Lesefortschritt:

Wpress-Mechanikerin    &
zertifizierte Datenschutzbeauftragte

Der Blog

Und wenn du mal nicht weiter kommst:

Kann den Anhang nicht öffnen? Gut so, musst du auch nicht.

Allgemein

“Kann deinen Anhang nicht öffnen” – was es mit diesen .asc-Dateien in meinen Mails auf sich hat

Du bekommst eine Mail von mir und siehst plötzlich nicht nur eine, sondern gleich zwei seltsame Anhänge mit .asc im Namen – und denkst dir:
“Was soll das denn? Und warum kann ich die nicht öffnen?”

Gute Frage. Und hier kommt die entspannte Antwort: Du musst sie gar nicht öffnen.

Zwei Dateien, zwei Aufgaben

Die eine Datei (OpenPGP-Signatur.asc) ist meine digitale Unterschrift – dazu gleich mehr.
Die andere sieht in etwa so aus: OpenPGP_x0DCCC42…asc – das ist mein öffentlicher Schlüssel.
Mit dem könntest du mir theoretisch eine verschlüsselte Mail schicken, wenn du selbst OpenPGP verwendest.

Für alle anderen gilt: Einfach ignorieren. Du musst nichts damit anfangen können – das ist nur Teil meines digitalen Sicherheits-Setups.

Was ist das überhaupt für eine Datei?

Diese .asc-Datei ist ein Teil meiner digitalen Unterschrift – also kein Dokument mit Inhalt, sondern eher wie ein Wachssiegel auf einem Brief. Technisch heißt das Ganze “OpenPGP-Signatur”. Es geht dabei nicht darum, dir etwas Neues zum Lesen mitzusenden, sondern darum zu sagen:
“Hey, diese Mail kommt wirklich von mir – und wurde unterwegs nicht manipuliert.”

Warum hängt da eine Datei dran?

Den E-Mails wird die OpenPGP-Signatur.asc-Datei angehängt, damit dein Mailprogramm überprüfen kann, ob die Nachricht wirklich von mir stammt und unterwegs nicht verändert wurde.

Die meisten E-Mail-Programme zeigen ein Symbol oder einen Hinweis in der Nähe des Betreffs an, wie z. B.:

  • Thunderbird: zeigt oben in der Mail ein kleines Siegel mit dem Hinweis “Nachricht ist gültig signiert”.
  • Apple Mail (v. a. bei S/MIME): zeigt ein Häkchen oder Schloss.
  • ProtonMail: zeigt gut sichtbar, ob eine Signatur vorhanden und gültig ist.
  • Outlook, GMX, Gmail (Webansicht): können mit der Signatur meist nichts anfangen – da taucht die .asc einfach als „komischer Anhang“ auf.

Gerade bei OpenPGP gilt: Damit dein Mailprogramm der digitalen Unterschrift wirklich vertraut und z. B. das grüne „Alles OK“-Symbol anzeigt, musst du einmalig bestätigen, dass du dem Absender (also mir) vertraust. Sonst bleibt das Symbol vielleicht grau oder es erscheint ein Hinweis wie „Unbekannter Schlüssel“. Keine Sorge – das klingt komplizierter, als es ist, und muss nur beim ersten Mal gemacht werden.

Und was sollst du jetzt tun?

Ganz easy: Gar nichts.

Du kannst beide Dateien ignorieren. Die Mail selbst ist ganz normal lesbar.
Du brauchst kein Extra-Programm, kein Passwort und auch keinen Kurs in Kryptografie. Diese Anhänge sind quasi meine stillen Bodyguards – sie hängen mit dran, tun dir aber nix.

Und wenn du sie doch öffnest?

Dann siehst du sowas hier:

-----BEGIN PGP SIGNATURE-----

iQEzBAABCAAdFiEE...
...jede Menge Buchstabensalat...
-----END PGP SIGNATURE-----

Sieht wild aus, ist aber nur eine codierte Prüfsumme. Für Computer spannend, für Menschen: eher nicht.

Warum ich das trotzdem mache?

Weil ich es wichtig finde, dass digitale Kommunikation nachvollziehbar und vertrauenswürdig bleibt.
Für dich ändert sich im Alltag nix – aber im Hintergrund sorgt diese Signatur dafür, dass du sicher sein kannst: Diese Mail kommt wirklich von mir, unverändert.

Fazit

Wenn du das nächste Mal eine .asc-Datei in meinen Mails siehst – oder sogar zwei –, musst du nicht die IT anrufen. Einfach lesen, wie gewohnt – die Anhänge dürfen mitkommen, müssen aber nicht beachtet werden.

Wenn du Fragen hast: frag.
Wenn du’s einfach ignorieren willst: auch völlig okay.

p

Werbelinks

Mit * markierte Links sind Werbelinks. D.h. ich bekomme eine kleine Provision, wenn du über so einen Empfehlungslink einen Kauf tätigst. Für dich ändert sich dadurch am Preis natürlich nichts! Ich empfehle ausschließlich nur, wovon ich auch wirklich überzeugt bin!

Anita Leverenz | Wpress-Mechanikerin und zert. DSB

Anita Leverenz

Wpress-Mechanikerin & zert. Datenschutzbeauftragte

Ich bin begeistert von WordPress-Technik und DSGVO. Klingt schräg? – Ist aber so!

Wenn du Unterstützung suchst, bist du bei mir genau richtig. Schreib mir einfach oder buche direkt einen Termin mit mir.

Workbook Cookies-Grundrezept

Das Cookie-Grundrezept

Workbook für Webdesignerinnen & VAs

Erhalte einen umfangreichen Überblick, was du alles zum Thema Cookies in deinen Kundenprojekten beachten solltest.

→ 45 Seiten geballtes Wissen, Tipps und gute Laune

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutzhinweise:
Wenn du die Kommentarfunktion verwendest, wird neben den Daten, die du eingibst, aus Sicherheitsgründen auch für 60 Tage deine IP-Adresse gespeichert. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Weitere Informationen über die Datenspeicherung und -Verarbeitung findest du in meiner Datenschutzerklärung.

Anita Leverenz – Wpress-Mechanikerin