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Und wenn du mal nicht weiter kommst:

5 Informationen zu Cookies, die nie fehlen sollten

DSGVO, Allgemein

“Hier gibt es Cookies”. Netter Hinweis, aber so für sich alleine absolut nicht ausreichend. Der Website-Besucher muss schon ein paar Cookie-Infos mehr an die Hand bekommen.
Welche? Lies weiter! Ich erkläre dir 5 Infos, die gerne mal vergessen werden.

Was sind Cookie-Informationen und warum dürfen sie nicht fehlen?

Wenn Infos fehlen wird’s immer ein bisschen schwierig.

Wissen wir schon vom Notruf: Die 5 W-Fragen – immer beantworten!
Damit der Rettungsdienst den Einsatz bestmöglich koordinieren kann. Ist halt ein Unterschied, ob ein Finger ab ist oder ein Herz aufgehört hat zu schlagen.
Beim Finger hilft kein Defi und beim Herz kein Druckverband, dafür sollte der Notarzt unbedingt mitgeschickt werden ….

Ja, Infos können Leben retten.

So hochdramatisch ist es bei der DSGVO-konformen Cookie-Umsetzung zum Glück nicht.
Kein Blut und keine Lebensgefahr. Zum Glück!

Trotzdem musst du Infos liefern, denn du hast eine Informationspflicht.

Cookie-Informationen sind tiefere Infos zu einzelnen Cookies. Und diese Informationen musst du dem Website-Besucher geben.
Zum einen, damit er sich informieren kann, was durch die Website so hinter den Kulissen in seinem Browser stattfindet,
Zum Anderen, damit er echte Entscheidungen treffen kann, zum Beispiel, wenn du ihn um die Erlaubnis zur Cookie-Setzung fragst.

Welche Arten von Cookies werden eingesetzt?

Es gibt unterschiedliche Arten von Cookies. Manche sind wie “der große Bruder” und beobachten jede Bewegung, andere braucht man unbedingt, wenn man bestimmte Funktionen auf der Website realisieren möchte. Damit der Website-Besucher schnell erfassen kann, was für Cookies so im Einsatz sind, solltest du die Art des Cookies also unbedingt nennen.

Warum wird der Cookie eingesetzt?

Die Lieblingsfrage aller Kinder – und insgeheim der meisten Erwachsenen auch: “Warum?”

Du musst erklären, für was der Cookie da ist. Was ist seine Daseinsberechtigung? Was ist sein Job? Was tut das Ding eigentlich genau?
Die Beantwortung dieser Frage ist auch enorm wichtig, wenn du die Erlaubnis des Website-Besuchers brauchst, um das Cookie setzen zu dürfen.

Ist doch Logisch: Wenn ich nicht weiß wozu das gut sein soll, sag ich doch nicht einfach “ja”.
Oder aus DSGVO-Sicht: Wenn ich nicht weiß was das Krümelteil tut, kann ich auch nicht entscheiden ob ich es erlaube oder nicht. 
Du kennst das Spielchen aus Kindertagen: Da kommt der Kumpel und ruft “Sag mal ja!”, ohne weitere Infos, worum es geht.
Erster Impuls: “Nein!”.

Woher kommt der Cookie?

Auch hier möchte ich an Kindheitstage anknüpfen: “Nimm keine Süßigkeiten von Fremden an!”

Kommt der Cookie von einem Drittanbieter oder direkt von der Website, auf dem der Besucher unterwegs ist (z.B. bei einer Login-Funktion)?
Wer war der Cookie-Bäcker?

Cookie, quo vadis?

Wohin gehst du?

Ein Cookie enthält immer Informationen. Das ist seine Lebensaufgabe, dafür ist er da.
Er ist eigentlich nichts anderes als ein kleines Notizzettelchen, auf dem eine Info drauf steht.

Und diese Infos möchte er weitergeben. Dafür hat er sie schließlich.

Deshalb ist die Beantwortung der Fragen wohin er sie weitergibt sehr, sehr wichtig!
Es ist ein Unterschied, ob der Cookie dem Warenkorb sagt “Jepp, immer noch die Tina. Richtige Person, richtiger Warenkorb.”, wenn Tina im Online-Shop ihre neuen Lieblingstreter entdeckt hat und auf “In den Einkaufswagen” klickt.

Oder ob der Cookie dem großen blauen Sozialen Netzwerk mit dem “f” sagt: “Ach schau, die Simone schaut sich gerade Kratzbäume an.”, was zur Folge hat, dass Simone ab sofort viel Katzenzeug-Werbung auf “f” gezeigt bekommt.

Ein himmelweiter Unterschied. Und im Falle, dass für einen Cookie eine Einwilligung notwendig ist, eine sehr wichtige Information um tatsächlich eine Entscheidung fällen zu können.

Das Verfallsdatum

Auch die virtuellen Kekse altern und irgendwann gehen sie den Weg des Irdischen.

Naja, nicht ganz so von alleine. Sie bekommen eine Lebenszeit vom Programmierer.
Manche Cookies überleben nur solange, bis das Browser-Fenster geschlossen wird, manche leben 2 Jahre still und leise im Browser vor sich hin und machen fleißig ihren Job.

Du musst mal in deinem Browser schauen. Wenn du nicht zu den Regelmäßig-Löschern gehörst wird kannst du auf die Reise “Spuren der Vergangenheit” gehen.
Manchmal sehr spannend, was man da so findet ^^ .

Auf jeden Fall dran denken: Wie bei Lebensmitteln auch, bitte immer das Mindesthaltbarkeitsdatum angeben!

Übringens:

Kennst du schon mein Workbook “Das Cookie-Grundrezept”?
Schritt für Schritt zur DSGVO-konformen Cookie-Umsetzung. Ohne Stress und Zweifel.

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Anita-Leverenz-Wpress-Mechanikerin & zert-DSB

Anita Leverenz

Wpress-Mechanikerin & zert. Datenschutzbeauftragte

Ich bin begeistert von WordPress-Technik und DSGVO. Klingt schräg? – Ist aber so!

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