Oder: Wie ein WordPress-Hausputz deiner Website Beine macht – ein Überblick
Du hast was Wichtiges vor – wirklich.
Zum Beispiel ein neues Angebot. An einer Landingpage arbeiten. Oder ganz beliebt: Buchhaltung.
Du setzt dich an deinen Schreibtisch. Öffnest die zur Aufgabe passenden Tools und … du nimmst ein Flüsterfragment von Wäsche aufhängen wahr. Stimmt die Wäsche! Das könnte man noch schnell machen, bevor’s an die Buchhaltung geht.
Und zack …. ein Schreibtischstuhl der sich leer noch ein bisschen am Schreibtisch nachdreht.
Willkommen in der stillen Kunst der Prokrastination: Wo der Haushalt plötzlich reizvoller ist, als das Eigentliche tun zu müssen.
Aber ist das so schlecht? → Nein!
Denn das muss schließlich auch irgendwann erledigt sein – sonst zieht das Chaos mit der ganzen Sippe ein und das schmälert in der Regel den Alltagswohlfühlfaktor.
Das Geheimnis ist: alles hat seine Zeit. Die Dinge im passenden Augenblick zu erledigen und nicht als Fluchtmaßnahme zu missbrauchen.
Das gilt auch für deine Website.
Es gibt die Zeit des Contenterstellens, aber auch die Zeit mal ordentlich durchzulüften.
Aufräumen in deinem WordPress als bewusste Aufgabe, ist keine Ablenkung sondern die Grundlage für verdammt vieles , was du danach tun möchtest: Von Content-Pflege, über Seitenstrukur bishin zur Seitenladegeschwindigkeit.
Wenn du deinen Arbeitsbereich sauber hältst, arbeitest du schneller, sicherer und strukturierter.
WordPress übrigens auch.
Was eine Putzwoche in WordPress alles für dich bewirkt (Spoiler: viel mehr als du denkst!)
Eine strukturierte Feudel-Aktion in WordPress bringt dir im Ergebnis nicht nur das gute Gefühl, den Schweinehund überwunden und deiner Website ein bisschen technische Streicheleinheiten gegeben zu haben, sondern auch diese Vorteile:
- Technisch
→ Deine Seite wird schneller, sicherer und weniger fehleranfällig
→ Ladezeiten, Backups … vieles läuft runder
- Inhaltlich
→ Du findest dich im Backend wieder leichter zurecht
→ Deine Inhalte sind besser gepflegt und lassen sich so klarer und logischer verlinken
- Mental
→ Ein “Du solltest aber noch erledigen”-Teufelchen auf deiner Schulter weniger
→ Mehr Ordnung → mehr Übersicht → mehr Fokus & Leichtigkeit = mehr Freude
Die 6 wichtigsten Maßnahmen im Überblick – kompakt, onpoint, begründet
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Mediathek entrümpeln: Schluss mit Bild-Ballast
Je älter deine Website wird, desto mehr spuren von “ich hatte da eine Idee – die nie fertig umgesetzt wurde” und “neee, doch nicht dieses Bild” oder “auf die Schnelle eben das Foto – optimiere ich später (=nie)” lassen sich finden. Ein langsam am stetig wachsender Berg an Dachbodenleichen. zum Glück müffeln die nicht in echt.
Wenn du regelmäßig ausmistest, sparst du nicht nur Speicherplatz bei deinem Hoster (ein Klimaschutzthema), sondern verbesserst auch die Ladezeit deiner Website und damit das Feeling für deine Besucher UND du verbesserst definitiv das Feeling für dich, wenn du in der Mediathek nach diesem einen Bild suchst, dass du auf der neuen Landingpage auch noch einbauen möchtest.
Das ist kein Schokoei mit Überraschungsinhalt – das sind 3 handfeste Benefits.
Was bringt das Aufräumen der WordPress-Mediathek?
Du bekommst mehr Übersicht, schnellere Ladezeiten und kleinere Backups – ohne technisches Spezialwissen. Und nebenbei leistest du einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz.
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Plugin-Diät: Schlepp nur die Pfunde die fürs Website-Dasein wichtig sind
Jedes Plugin bringt neben neuen tollen Features und Gimmiks immer auch heimlich eines mit: Risiken.
Das Risiko, dass du damit eine Schwachstelle hinzufügst (Schlagworte: Fehler durch Inkompatibilität. Hacker-Spielwiese.)
Oft gibt’s für 3 Plugins eine gute Gesamtlösung. Der erste Blick sollte die verfügbaren Boardmittel sein.
Warum solltest du unnötige Plugins löschen?
Weniger Plugins bedeuten: weniger Angriffsfläche. Weniger Fehleranfälligkeit. Weniger Update-Stress. Mehr Speed.Das gibt dir waschechte Benefits: Du sparst Zeit und Nerven und deine Website läuft stabiler.
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Kommentarbereich durchpusten: Kein Platz für Spam & Ballast
Diesen Bereich übersehen viele – vor allem, wenn er nicht aktiv genutzt wird.
Und schwuppdiwupp sammeln sich hier gerne auch mal Spam, der vom Filter nicht eindeutig erkannt und aussortiert wurde, veraltete Rückfragen oder unmoderierte Einträge. Das kann dann für Besucher schnell mal ein bisschen nach eingestaubten Keller riechen.
Lösche, was nicht (mehr) gebraucht wird. Deaktiviere die Kommentarfunktion dort, wo du keine Diskussion wünschst – dann brauchst du da auch nix mehr putzen und justiere ggf. dein Anti-Spam-Tool nach.
Was bringt das Aufräumen des Kommentarbereichs?
Deine Benefits sind: Ein sauberer Kommentarbereich. Weniger Spam-Stau und bessere Entscheidungsgrundlagen für deine Anti-Spam-Maßnahmen.
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Datenbank ausfegen: Digitale Kehrwoche für Nicht-Schwaben
Im Laufe der Zeit sammelt sich in der Datenbank deiner WordPress-Installation ganz schon viel Altpapier an. Überflüssige Revisionen. Ungenutzte Tabellen, die nach dem Löschen eines Plugins einfach zurückgeblieben sind – wie Kevin, der Weihnachten allein Zuhause verbringt.
Diese unsichtbare Altpapiersammlung machen deine Backups unnötig größer. Das kann sogar zum Timeout beim Erstellen oder Wiedereinspielen eines Backups führen – ein vermeidbarer GAU.
Deshalb sollte die Datenbank immer wieder mal entrümpelt werden. Ja, das ist mit Vorsicht, einem Plan und garniemalsnicht ohne ein frisches Backup zu erledigen.
Warum solltest du deine WordPress-Datenbank regelmäßig bereinigen?
Deine Benefits daraus jedoch lohnen sich: Schnelle Ladezeiten, Stabilere Perfomance. Kleinere Backups und damit weniger Risiko für unbemerkte Backups-Pannen.
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Inhalte & Struktur checken: Schafft Wegweiser statt Irrgarten
“Huch, da hat jemand Produkt X gekauft. Das biete ich eigentlich seit Monaten nicht mehr an!” … So schon in meinem engen Kreis gehört. Landingpage nicht deaktiviert/gelöscht.
Auch schick ist “Du hast dazu doch ein Freebie. Warte mal – hier ist der Link.” – und du schaust fasziniert auf deine eigene Landingpage, deren Existenz sich heimlich bei Nacht und Nebel aus deinem Gedächnis verdünnisiert hat. Für dich mehrfach getestet. Fühlt sich irgendwie doof an. Willste nicht – trust me!
Aber es geht nicht nur darum, solche Überraschungen zu vermeiden. Wenn du regelmäßig schaust, was weg kann, was vielleicht aktualisiert werden darf, könnte es sein, dass du dabei auch Ideen für sinnvolle interne Verlinkungen findest. Das könnte deinen Content stärken und Besucher (noch) besser leiten.
Ein gut gepflegter Content-Bereich stärkt nicht nur dein SEO, sondern zeigt auch: Hier ist jemand am Steuer.
Was bringt die regelmäßige Pflege von Inhalten und Seitenstruktur?
Dein Benefit: Klare Übersicht und Navigation. Bessere strategische Verknüpfungen. Längere Verweildauer deiner Besucher.
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Backend aufräumen: Effektiv wie ein geordneter Schreibtisch
Es gibt auch Bereiche, die sind wie der kleine Poststapel auf dem Schreibtisch → nicht wirklich auffällig, keine eigne wirkliche Maßnahme.
Und trotzdem: Post kurz sichten und sortieren nach “Altpapier”, “mach ich noch” und “ist erledigt” kann wahre Wunder bewirken.
Du damit nicht den ganzen Schreibtisch auf Hochglanz gebracht – aber eine wichtige Baustelle erledigt.
Im Backend deines WordPress heißen die Papierstapel “Benutzerkonten” und “Cronjobs”.
Löschen oder Rechte ändern bei den Benutzern. Prüfen, ob die kleinen Heinzelmännchen namens Cronjobs nocht funktionuckeln. So beugst du Fehlern und Sicherheitsrisiken vor.
Warum lohnt sich das Aufräumen im WordPress-Backend?
Deine direkten Benefits: Sauberere Prozesse. Klare Hoheit darüber, wer in deinem digitalen Wohnzimmer in welchem Ausmaß seine Yoga-Übungen machen darf.
Wo anfangen?
Tipp: Nicht an allen Stellen gleichzeitig!
Du musst nicht alles auf einmal machen. Solltest du auch nicht, denn das führt nur neuem, anderen Chaos.
Starte mir dem Bereich, der ich am meisten nervt – oder wo du den für dich jetzt gewünschten Benefit erzielst. Nebeneffekt:
Du bekommst so auch einen schnellen Belohnungskick. Vorsicht: kann die Motivation fördern ;).
Ausmisten wirkt wie Espresso → direkt und belebend.
Auch in WordPress.
FAQ: Häufige Fragen zum Hausputz in WordPress
Wie oft sollte ich in meiner Website aufräumen?
Mindestens einmal im Jahr – besser noch alle sechs Monate.
Einige kleinere Aufgaben wie Bildoptimierung oder Plugin-Check lassen sich auch monatlich in deinen Workflow integrieren, z.B. am ersten Montag im Monat.
Letztlich ist’s wichtig, dass du einen für dich umsetzbaren Rhythmus findest. Sonst ist’s wie mit guten Vorhaben zu Neujahr: nach wenigen Tagen nur noch lauwarme Luft.
Muss ich technisch versiert sein, um das alles umzusetzen?
Nein. Die meisten Maßnahmen kannst du auch ohne Code-Wissen umsetzen – mit klaren Anleitungen, gesichertem Backup und etwas Ruhe im Kopf. Du brauchst keine Tools, die du nicht verstehst. Nur den Willen, es sauber haben zu wollen.
Kann beim Aufräumen etwas kaputtgehen?
Kurz und deutlich: Ja. Wenn du ohne Plan, ohne Backup und ohne Überblick arbeitest.
Deshalb: Vor dem Loslegen immer ein State of Before (Backup) machen.
Wenn du dir unsicher bist, fang mit dem an, was du kennst und dir zutraust. Und lerne Schritt für Schritt dazu. → Definitiv besser als Kopf-in-den-Sand.
Was passiert, wenn ich nichts mache?
Dann wird deine Seite mit der zeit langsamwerden. Und unübersichtlich. Und im schlimmsten Fall unsicher.
Google straft schlechte Ladezeiten und veraltete Inhalte ab. Besucher:innen übrigens auch. Und du verlierst den Überblick, bevor du’s merkst. (Du erinnerst dich: “Wie konnte das gekauft werden?”)
Gibt es eine Checkliste oder Anleitung dafür?
Du musst das Rad nicht neu erfinden. Melde dich für meinen Newsletter an oder trag dich auf die Warteliste zur Masterclass ein – dort bekommst du strukturierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die dich sicher durch den WordPress-Hausputz führen.
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